14.06.2006 - Junge Wirtschaftswissenschaftlerin aus der Ukraine begleitet Thomas Strobl
Als Höhepunkt ihres dreimonatigen Praktikums begleitete heute die junge Ukrainerin Iryna Filyutych den direkt gewählten Heilbronner Bundestagsabgeordneten und Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl MdB, zur Wahl und Vereidigung des Ministerpräsidenten in den Stuttgarter Landtag und traf dort mit dem alten und neuen Amtsinhaber Günther H. Oettinger MdL zusammen. Iryna Filyutych stammt aus Donezk und hat an der dortigen Universität Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt „Internationale Wirtschaftsbeziehungen“ studiert. Im Rahmen des Internationalen Parlaments-Praktikums (IPP) des Deutschen Bundestages wird sie noch bis Ende Juli den direkt gewählten Heilbronner Abgeordneten bei seinen parlamentarischen Aktivitäten begleiten. Auf ihrem Programm standen und stehen Bundestags-, Fraktions- und Ausschusssitzungen, eine Sitzung des CDU-Landesvorstandes, die Konstituierung des baden-württembergischen Landestages, aber auch die Möglichkeit, Thomas Strobl bei seiner alltäglichen Arbeit am Schreibtisch in Berlin, Heilbronn oder Stuttgart über die Schulter zu schauen. Ziel des unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert MdB stehenden Internationalen Parlaments-Praktikums ist es, das Interesse junger Menschen an Demokratie und gesellschaftlichen Prozessen zu fördern, sie zur Teilnahme am demokratischen Leben zu ermutigen und zu begeistern. Drei Monate lang begleiten in diesem Jahr 97 Stipendiaten aus 21 Ländern Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Darüber hinaus absolvieren die Teilnehmer ein umfangreiches Rahmenprogramm der Berliner Universitäten und politischen Stiftungen. Thomas Strobl war es ein besonderes Anliegen, auch in diesem Jahr dem Deutschen Bundestag wieder einen Praktikumsplatz für das Internationale Parlaments-Praktikum zur Verfügung zu stellen und so einem jungen Menschen aus dem Ausland die Möglichkeit zu geben, einen vertieften Einblick in die Arbeit und Funktionsweise des deutschen Parlamentarismus zu gewinnen. Insbesondere der Geschäftsordnungs-Ausschuss biete hierzu eine gute Möglichkeit, so Strobl. „Es ist wichtig und spannend, diese sehr engagierten und hoch motivierten jungen Menschen zu unterstützen und zu fördern. Das Internationale Parlaments-Praktikum ist eine langfristige Investition in Freiheit, Demokratie und Frieden und nicht zuletzt eine schöne Möglichkeit für unser Land zu werben. Eine beachtliche Reihe von ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IPP sind inzwischen in ihrer Heimat in Schlüsselpositionen aufgerückt“, kommentierte der direkt gewählte Heilbronner Abgeordnete. Aufgrund ihrer Erfahrungen und der daraus resultierenden Chancen werde möglicherweise auch Iryna Filyutych einmal zu einer Botschafterin für Deutschland in der Ukraine, so Strobl weiter.
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