06.11.2013 - Thomas Strobl stellt Aufnahme des Betreuungsrechts in den Koalitionsvertrag in Aussicht
BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter und Vorstandsmitglied Hennes Göers übergaben Thomas Strobl am 6. November 2013 die Kampagnen-Dokumentation und einen Formulierungsvorschlag für den Koalitionsvertrag
Thomas Strobl stellte in Aussicht, dass das Thema „Betreuung“ seinen Niederschlag im Koalitionsvertrag findet: „Wir wollen das Betreuungsrecht in struktureller Hinsicht verbessern und damit das Selbstbestimmungsrecht hilfebedürftiger Erwachsener bedarfsgerecht stärken“, so der CDU-Politiker.
Am Termin mit den BdB-Vertretern nahmen auch der für Rechtsthemen zuständige Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion, Prof. Dr. Günter Krings, sowie der baden-württembergische Rechtspolitiker Dr. Stephan Harbarth teil. Das Gespräch möchte man im neuen Jahr fortsetzen. Hier v.l.n.r.: Dr. Harald Fretel, Prof. Dr. Günter Krings, Thomas Strobl, Dr. Stephan Harbarth, Hennes Göers.
Der BdB fordert konkret, dass der Beruf Betreuung professionalisiert, die Arbeitsbedingungen verbessert, Vergütungssätze vereinheitlicht, Unterstützung sozialrechtlich verankert und Zwangsbehandlung angemessen geregelt werden. 1,4 Millionen Menschen in Deutschland werden aktuell durch eine Betreuerin oder einen Betreuer unterstützt. Die Arbeitsbedingungen für Berufsbetreuer/innen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert, die Anforderungen sind dramatisch gestiegen.
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